Hab’ ich es schon mal erzählt? Ich bin mit Western-Serien aufgewachsen. Bei uns gab es nichts anderes. Bonanza. Westlich von Santa Fe. High Chaparral. Die Leute von der Shiloh-Ranch. Irgendwann hatte ich rauchende Colts so satt, dass ich einen Zeitsprung machte. Vom 18. Jahrhundert in die weit entfernte Zukunft. Science Fiction! Ich wollte nie wieder einen Western sehen. Bis Tarantino kam …

“Film: Die glorreichen Sieben” weiterlesen

Eine substanzielle Eigenschaft von Kameras mit Wechselobjektiven ist deren Flexibilität. Man kann kleine Dinge groß zeigen und man bekommt Szenen auf ein Foto, für die wir in der realen Welt den Kopf bewegen müssen. Von links nach rechts. Oder umgekehrt. Und während wir das tun, sehen wir immer nur einen Ausschnitt. Den, auf den wir uns gerade fokussieren. Was ich mich gerade frage ist, ob so ein “übernatürlicher” Blickwinkel mit einem Weitwinkel-Objektiv wirklich das gelbe vom Ei ist.

“Brennweiten-Philosophie, oder: Fotografische Fragen” weiterlesen