Autor: Dominik Raab

Argumente: Anwesenheitspflicht an deutschen Unis?

Nordrhein-Westfalen plant aktuell, die für drei Jahre ausgesetzte Anwesenheitspflicht an Universitäten wieder einzuführen, bzw. das Verbot von Anwesenheitspflichten abzuschaffen. Ich selbst studiere an einer Universität im Süden, an der für einige Fächer generell eine Anwesenheitspflicht gilt, und möchte die aktuelle Diskussion zum Anlass nehmen, meine eigenen Erfahrungen zu schildern. Vorweg: Ich bin Gegner der Anwesenheitspflicht, werde mich aber zunächst mit den positiven Argumenten befassen, ehe der zweite Teil des Artikels sich den Punkten gegen eine Anwesenheitspflicht widmet.

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Getrennt oder zusammen? Regeln und Ausnahmen im Deutschen

Spätestens bei diesem Thema kommen auch vergleichsweise versierte Nutzer der deutschen Sprache schnell ins Grübeln. Der Regeln der Getrennt- und Zusammenschreibung gibt es viele; ihre Zahl wird gefühlt nur noch von Sandkörnern in der Sahara übertroffen – und von Ausnahmen zu den Regeln. Wer die Regelungen zu hundert Prozent verstehen will und dabei kein Problem mit einem Urwald an Fachbegriffen hat, dem sei der Duden-Artikel zum Thema empfohlen, an dem sich dieser Artikel in Teilen entlanghangelt und der am Ende verlinkt ist. Für alle anderen versteht sich dieser Beitrag als vereinfachte Sammlung von Faustregeln in verständlicher Sprache.

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„So redet doch kein Mensch!“ – Exposition in Romanen und Filmen

Wir kennen diese Situation doch alle: Man liest ein Buch oder sieht einen Film und fühlt sich jäh aus der Handlung gerissen, weil man die Figuren und ihre Art zu reden für unrealistisch hält. Meist gelingt es nicht so recht, den Finger darauf zu legen, was genau den Dialog von lebensnaher Sprache unterscheidet; dann greift man gerne zum Ausruf: „So redet doch kein Mensch!“ Oft liegt das Problem darin, dass Fakten, die eigentlich in den narrativen Beschreibungstext gehören, Einzug in die wörtliche Rede halten. Diese Fakten dienen meist der Exposition – also der „Einführung des [Lesers oder] Zuschauers in Grundstimmung, Ausgangssituation, Konflikte, Zustände, Zeit, Ort und Personen des Stückes“.¹

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Die Kumpelgrenze – Du und Sie im Englischen und Deutschen

Sprache ist nicht einfach nur ein Kommunikationsmittel, sondern trägt immer die Kultur und das Weltbild des Sprechenden in sich. Es geht daher bei Übersetzungen und beim Erlernen von Fremdsprachen nicht einfach nur darum, sich sprachlich korrekt auszudrücken, sondern auch – und das ist deutlich schwerer zu lernen – um den Kontext, in dem man spricht oder schreibt. Einer der kulturellen Unterschiede zwischen deutsch- und englischsprachigen Ländern ist die Anrede. Damit ist aber nicht nur gemeint, dass es das „Sie“ im Englischen nicht (mehr) gibt. Die Unterschiede liegen tiefer.

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Wie der native speaker den Deutschen erkennt

Deutsche haben keinen Humor, sind fleißig, befolgen alle Regeln und stehen auch nachts um drei brav vor der roten Ampel, selbst wenn die Straße gähnend leer ist. So weit, so bekannt. Aber auch an ihrem Englisch erkennt man sie, und das nicht nur wegen des verräterischen th-Lauts. Selbst Deutsche, deren Englisch sehr gut ist, tappen in diese Fallen. Schlimm ist das nicht – aber interessant. Falls jemand die E-Mail-Adresse vom Öttinger hat: Bitte weiterleiten. Der braucht nach der „Schlitzaugen-Affäre“ eh mal Ablenkung.

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Die Psychologie hinter free2play-Games

Auf dem ersten iPhone und auf Facebook wurden sie groß, heute sind sie aus dem Mobile-Bereich nicht mehr wegzudenken und existieren auch auf dem PC und auf Konsolen: free2play-Games klingen nach einem tollen Konzept. Komm spielen, es kostet nichts! In der Theorie stimmt das, doch diese Sorte Videospiele unterbreitet natürlich diverse Angebote für kostenpflichtige Zusatzinhalte. Im folgenden Artikel möchte ich einen Überblick über die verschiedenen Arten von „f2p“ geben und analysieren, wie sie ihre kostenpflichtigen Inhalte schmackhaft machen. Es handelt sich hier um meine persönliche Analyse, die Vermutungen über Intentionen seitens der Industrie anstellt. Diese Meinung, die ich zum Ausdruck bringe, ist zwar weit verbreitet, bleibt aber eine Meinung – ich behaupte nicht, die wirtschaftlichen Hintergründe zu 100% zu kennen und bemühe mich um einen neutralen, wenn auch verbraucherfreundlichen Blick auf die Situation.
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Er, sie, alle: Sprache und Gleichberechtigung

Bevor mich jemand falsch versteht: Gleichberechtigung ist ein hehres Ziel, an dem wir längst nicht angekommen sind, egal, ob es um Männer und Frauen, Hetero- und Anderssexuelle, Religionen oder Nationalitäten geht. Sicherlich gibt es auch sprachlich viele Dinge zu verbessern, damit sich in jedem Fall alle Menschen angesprochen fühlen, die es betrifft. Ich möchte im Folgenden aber einige Probleme aufzählen, über die man zwangsläufig stolpert, wenn man versucht, Gleichberechtigung mithilfe von Sprachreformen voranzutreiben.
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