Es geschah in Bielefeld

Zu meiner größten Überraschung erhielt ich kürzlich ein offizielles Schreiben. Absender war die Stadt Bielefeld. Da habe ich erstmal laut gelacht. Guter Scherz! Ist ja allgemein bekannt, dass die Existenz Bielefelds eine bloße Verschwörungstheorie ist. Entweder will sich ein verrückter Aluhut-Träger auf meine Kosten lustig machen, oder es ist doch was dran, denn Bielefeld will Geld. Mein Geld …

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Letzte Worte

Vor ungefähr einer Woche waren die Bomben gefallen. Einige der Krater gaben in der Nacht immer noch ein unheilvolles Leuchten ab. Egal. Alles war egal. Wo immer auf dieser Welt noch menschliches Leben war – es würde bald zu Ende gehen. Die Strahlung tat ihr Werk. Unaufhaltsam. Mit einer gesunden Portion Zynismus könnte man sagen, dass gewisse Produkte selbst nach dem Ende aller Herstellungsprozesse eine fast schon beeindruckend tödliche Zuverlässigkeit boten. Die ehemaligen Kunden hatten gewusst, wofür sie ihr Geld ausgaben. Sie hatten sich für Qualität entschieden. Für Werkzeuge, die mit einem Schuss Millionen töteten. Mit Garantie.

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Monsterschatten

Und wieder eine Radtour. Die gewohnte Route. All die Straßen namens „Feldweg sowieso“. Mitten durch den Wald. Ich liebe es. Diesmal am Abend. Ich will schönes Licht und bekomme schönes Licht. Die Sonne steht perfekt. Hinter mir. Kein Gegenlicht. Ich fotografiere zügig. Erfahrungsgemäß hält so gutes Licht immer nur kurze Momente. Und während ich fotografiere, vergesse ich die Zeit. Wieder mal. Plötzlich finde ich keine Motive mehr. Das Licht hat sich verändert. Als ich das bemerke, weiß ich auch warum. Es ist spät und ich bin allein. In diesem Moment kippt der Nachmittag in die Nacht …

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