Duntulm Castle - Isle of Skye

Duntulm Castle

Das im 14. Jahrhundert erbaute Duntulm Castle erreicht man von Portree aus gesehen über die A855, oder die A87. Vom Castle ist wegen des langen Zeitraums nicht mehr viel übrig. Für mich war dies einer der wenigen Orte auf Skye, der sich trotz seiner Schönheit überraschend einsam präsentierte.

Fotografie: Duntulm Castle

Die Ruine steht auf einem Felsen, der seinerseits wegen „Instabilität“ gesperrt ist. Irgendwann wird dieser Teil womöglich ins Meer abrutschen. Mit einer mittellangen Brennweite lässt sich zumindest der vordere Teil der Castle-Reste gut einfangen. Doch auch die Landschaft drumherum lohnt einen Spaziergang, der an der Küste entlang knapp eine Stunde dauert.

Jörn Daberkow

7 Comments on “Duntulm Castle

  1. Hi Jörn,

    auch diese Bilder haben was! Allerdings fehlt hier Drama Baby, Drama 🙂

    Diese Bilder leben in erster Linie von der absolut klasse Landschaft! Eine durchschnittliche deutsche Landschaft mit diesem Licht währe eher „langweilig“.

    Das was ich jetzt schreibe kommt von mir, allerdings habe ich es selber nur gelesen bzw. gelernt … Was macht ein gutes Landschaftsbild aus? Zum einen eine interessante Landschaft! Jeep, die haben wir 🙂 Eine gute Bildkomposition Jeep gerade Bild 1 + 3 finde ich sehr gelungen. Was noch fehlt ist Drama also das besondere Licht.

    Das haben wir nur wenn die meisten Leute noch in ihren Betten liegen oder Abends mit vollen Magen vor denn Kamin sitzen (Klischee von Schottland) wenn mir atemberaubende Landschaften Fotografieren wollen müssen raus aus der Komfort Zone.

    Ist irgendwie auch logisch! wenn ein Schottland-Tourist die Bilder sieht wird er sagen, ja da war ich auch! Er wird wahrscheinlich nicht sagen wau was sind die schön … Warum? Weil er das gleiche gesehen hat … Habe jetzt bewusst plakativ geschrieben ! wollte dich in keinster Weise nieder machen etc.

    L.G Mathias

    • Hi Mathias,

      alles gut. Ich bin da sogar bei dir. Das Problem: Auf solchen Reisen kann ich mir das Wetter so gut wie nie aussuchen, weil wir immer nur kurz an einem Ort sind. Meist nur einen Tag. Da heißt es dann „friss oder stirb“. Unser Reisekonzept hat nach dem letzten England-Aufenthalt ein Update erfahren. Wir wollen nicht mehr so oft die Unterkunft wechseln. Das bietet mir die Chance, zu interessanteren Lichtstimmungen zu fotografieren.

  2. Ich wäre glaube ich auch überfordert gewesen 🙂 Einerseits möchte man viel sehen, andererseits auch „besondere“ Fotos machen. Eine Lösung vielleicht: Der Urlaub muss gesplittet werden z. B das eine Woche genutzt wird so viel wie möglich zu sehen und die zweite Woche geht man gezielt Fotografieren.

    Habe mal von einen Profi Landschaftfotografen denn Tipp bekommen sich pro Sonnenaufgang oder Untergang sich nur auch einen Radius von 150 – 200 m zu konzentrieren.

    Habe „früher“ häufig den Fehler gemacht viel zu viel herumgelaufen zu sein und dadurch häufig besondere Momente verpasst.

    • Das mit dem kleinen Radius macht mir eher Unbehagen. Wobei ich im „The Quiraing“ tatsächlich nicht viel weiter gegangen bin. Bei vielen Orten geht das (für mich) aber nicht, weil solche Orte sehr viele Facetten haben. Und die lohnen sich dann alle.

  3. Ich halte mich auch nicht immer sklavisch daran! Vor 2 Wochen bin ich morgens um 4.30 Uhr mit meinen Rad unterwegs gewesen um Eindrücke vom Ruhrtal (Schwerte – Iserlohn) zu Fotografieren.

    Ich verstehe aber was er meint! Es macht häufig Sinn sich auf einen Abschnitt zu Fokussieren damit man sich auf die Landschaft einlassen kann und nicht im Vorbeigehen seine Bildkomposition macht.

    • Verstehen tu‘ ich’s auch. Es muss halt passen. In Hamburg wäre das kein Problem. Wobei ich dazu tendiere, einen Ort lieber häufiger zu besuchen (siehe Falkensteiner Ufer) und dann viele Stimmungen (Jahres- und Uhrzeiten) einzufangen.

      Wenn ich auf Reisen bin, will ich allerdings immer mehr als den besagten kleinen Radius einfangen, weil es halt noch viel mehr zu sehen gibt und ich womöglich nicht noch mal dorthin komme.

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