Fujifilm ACROS

Heute war ich etwa zwei Stunden lang mit einem noch relativ jungen Mitarbeiter der Firma Fujifilm unterwegs. Wir kannten uns noch nicht und ich denke, dass wir sehr neugierig aufeinander waren …

Rückblickend kann ich sagen, dass es ein vorsichtiges Kennenlernen war. Hallo sagen. Sich vor Augen halten, mit wem man es zu tun hat – und immer die Stellenbeschreibung des Kollegen im Hinterkopf behalten! Der hört übrigens auf den Namen ACROS. Sein Zuständigkeitsbereich? Schwarzmalen!

Unser Dialog war vom Beginn bis zum Ende „etwas“ farblos. Dafür aber recht kontrastreich. Trotz seiner immer wieder gleichartigen Herangehensweise kann ich ihm ausgezeichnete Ergebnisse bescheinigen. Ergebnisse, die reproduzierbar sind und dazu einladen, den Kollegen immer mal wieder einzuschalten, damit er seinen Job machen kann.

ACROS – so viel kann ich auf jeden Fall sagen – ist ein Handwerker alter Schule. In seinem Bereich dürfte er schwer zu schlagen sein. Er weiß wo es lang geht und wo immer er zum Einsatz kommt, kann man sich nicht über buntes Allerlei beklagen. Er zeigt klare Kante. Immer.

Heute sind wir gemeinsam durch den Wald gelaufen. Ich denke aber, dass ACROS nicht nur in der Wildnis, sondern vor allem im Stadtbereich eine ausgezeichnete Figur machen wird. Da werde ich ihn vor allem dann einsetzen, wenn ich es mit hartem Licht zu tun bekomme. Morgens und nachmittags hat er aber definitiv frei. Das sind nicht seine Tageszeiten.

Jörn Daberkow

PS: Für alle, die nur Bahnhof verstanden haben – ACROS ist eine Filmsimulation, die in aktuellen Fujifilm-Kameras angeboten wird.

Mehr zur Fujifilm X100F

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetisches Codes und keine freie Entscheidung.

4 Kommentare

  1. Klaus
    12. März 2017

    Hi Jörn,

    schöne Bilder. Im Fuji-Forum liest man sehr viel positiv über ACROS. Für viele Nutzer ist die jpg-Ausgabe völlig ausreichend. Mir gefällt diese Filmsimulation sehr gut, aber für die T1 gibt es diese leider nicht.

    Wie läuft es denn mit der Bearbeitung der RAF in LR? Hier ist ja laut Forum insbesondere beim Schärfen die Herangehensweise deutlich anders als bei Dateien von Canon oder Nikon. Da die RAF auf meinem alten Macbook unzumutbare Ladezeiten hatten, habe ich das selber nie probiert.

    Gruß aus LEV

    Antworten
    1. Jörn Daberkow
      12. März 2017

      Moin Klaus,

      danke. Ich mag ACROS auch. Ich denke aber wirklich, dass diese Filmsimulation in der Stadt noch besser rüberkommen wird.

      Was die RAW-Dateien aus der X100F angeht: Der Unterschied zu denen aus der 6D ist immens. Ich kann hier nicht so stark nachschärfen, da sich sehr schnell Artefakte bilden.

      Das Aufhellen von Schatten unterscheidet sich ebenfalls sehr von der Bearbeitung meiner 6D-Files. Die aus der Fujifilm reagieren völlig anders. Sie lassen sich schlechter aufhellen, wobei ich nicht von der Qualität rede, sondern davon, wie sich der entsprechende Regler verhält. Der greift sehr verzögert zu. Ist beides ziemlich ungewohnt.

      Jörn

      Antworten
  2. Michael
    13. März 2017

    Moin Jörn,

    Das sind wunderschöne Bilder, ich mag s/w, hat etwas nostalgisches, besonders das Bild mit dem Strick? hat etwas … 😉

    saluti

    Antworten
    1. Jörn Daberkow
      13. März 2017

      Moin Agent Smith! 🙂

      Danke. Ich mag schwarzweiße Bilder auch sehr. Hier braucht man nicht mal Lightroom anzuwerfen. Der Look entsteht direkt in der Kamera. Das ist ziemlich cool.

      Müde Grüße aus der Kühlschrank (wo bleibt der Klimawandel?!)

      Jörn

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.