„So redet doch kein Mensch!“ – Exposition in Romanen und Filmen

Wir kennen diese Situation doch alle: Man liest ein Buch oder sieht einen Film und fühlt sich jäh aus der Handlung gerissen, weil man die Figuren und ihre Art zu reden für unrealistisch hält. Meist gelingt es nicht so recht, den Finger darauf zu legen, was genau den Dialog von lebensnaher Sprache unterscheidet; dann greift man gerne zum Ausruf: „So redet doch kein Mensch!“ Oft liegt das Problem darin, dass Fakten, die eigentlich in den narrativen Beschreibungstext gehören, Einzug in die wörtliche Rede halten. Diese Fakten dienen meist der Exposition – also der „Einführung des [Lesers oder] Zuschauers in Grundstimmung, Ausgangssituation, Konflikte, Zustände, Zeit, Ort und Personen des Stückes“.¹

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10 Tage Traumflieger

10 Arbeitstage liegen inzwischen hinter mir. Was das Aufgabenspektrum angeht, bin ich immer noch in der Einarbeitung. Die Aussicht auf mein erstes Gehalt erleichtert das aktuelle Lern-Pensum ungemein. Das gilt umso mehr für meine Pläne, wofür ich mein schwer verdientes Geld ausgeben werde …

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