14 Tage El Médano

Teneriffa im November

Was für eine Reise! 14 Tage El Médano auf Teneriffa (und 3 Tage auf dem Teide). Wir sind – wie schon in Madrid und Miami – für eine begrenzte Zeit in das Leben dieser kleinen Stadt eingetaucht. Wir haben eingekauft, gekocht, waren auf Flohmärkten und wir haben aus unserem Appartement im dritten Stock auf das Meer geguckt.

Gepackt haben wir am 28. Oktober um 20:30 Uhr. Zwei Koffer. Der erste kommt auf rund 19 kg. Der zweite bleibt knapp darunter. Und die Kameratasche? Die ist auch leichter. Deutlich leichter. Ich habe abgespeckt. Beim Equipment. Die EOS 6D darf nicht mehr mit. Nur die X100F. Und das Reisestativ.

29. Oktober 2017. Sonntag.

Was haben wir uns gestern über die Zeitumstellung gefreut. Weil wir nach Winterzeit um 2:30 Uhr aufstehen müssen, aber eine Stunde länger schlafen können. Kümmern muss ich mich nicht. Das iPad stellt die Zeit für mich um. Vollautomatisch. Good Boy!

Auf das iPad ist Verlass. Der Wecker klingelt pünktlich um 2:30 Uhr. Exakt 30 Minuten vor der Zeitumstellung. Mithin eine Stunde zu früh. Geil. Jetzt haben wir viel mehr Zeit für den Kaffee!

Zum Denken ist es gerade zu früh. Ich komme (auch später) nicht dahinter, wie ich die Weckzeit hätte einstellen müssen, damit das iPad die Zeitumstellung so durchführt, dass es pünktlich klingelt und wir die versprochene Stunde länger hätten schlafen können.

Momentan glaube ich, dass man in so einer Situation bis zur Zeitumstellung warten muss. Wenn dann die Zeit von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr wechselt, kann man den Wecker auf 2:30 Uhr stellen und hat dann noch eine halbe Stunde Zeit zum Schlafen! Argh! Mehr Kaffee! Schnell!

Schnell ist auch der Wind an diesem Morgen in Hamburg. Davon zeugen große Äste und umgestürzte Bäume auf den Straßen. Sogar unser Golf Sportsvan wird auf dem Weg zum Flughafen ordentlich durchgeschüttelt. Der Start ist dann noch mal eine andere Hausnummer. Der Pilot nimmt es entspannt. Seine Durchsage: „Wind ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben“. Hätte ich gewusst, dass Schaflocken ein Gradmesser für Wind sind, wäre ich vorher noch auf die Weide gegangen, um das zu prüfen! 😉

Teneriffa

Nach der Landung ist vor der Autovermietung. Als wir die Schlange sehen, ahnen wir was Sache ist. Nach unserer Erfahrung sollte man sich bei besonders vielen wartenden Urlaubern vor Autovermietern darauf gefasst machen, dass „womöglich“, also „ganz vielleicht“, intensive Verhandlungen über zusätzlich verfügbare Versicherungen bevorstehen.

Wir haben bereits bei unserem Vermittler das komplette Paket gebucht und deshalb zu allem nein gesagt. Natürlich wies man uns nachdrücklich darauf hin, dass wir nun das volle Kostenrisiko für „unzählige“ Situationen tragen würden. Auch für den Fall dass das Auto bei der Rückgabe nicht sauber ist. Kannte ich noch nicht, wird aber nur einmal auftreten, denn bei diesem Vermieter werden wir nichts mehr buchen.

Vorsichtshalber fotografieren wir von unserem Leihwagen jede Falte, jede Schraube und jede Lackierte Stelle. Und alles, was wir schmutzig übernehmen.

Es ist wieder ein Fiat 500 geworden. Diesmal (im Gegensatz zu unserem kürzlich gefahrenen englischen Pendant) mit einem Lenkrad auf der linken Seite. Bizarr!

Die dann folgende Zeit auf Teneriffa war einfach wunderbar. Es war entspannt. Es war warm. Die Luft hatte morgens ca. 18°. Mittags wurde es an windstillen Orten sehr heiß. Deutlich über 40°. Das Meer hatte zumeist 22°). Es war sehr lange hell.

Mit der  X100F von Fujifilm kam ich sehr gut hin. Während der ganzen Reise stand ich nie vor einer Situation, in der ich ein längeres, oder breiteres Glas gebraucht hätte. Die von mir gewünschten Blickwinkel konnte ich nahezu immer einnehmen, indem ich näher ran, oder weiter weg gegangen bin.

Der Gewinn war für mich ungleich höher. Wegen der „analogen Bedienung“ deutlich mehr Spaß beim Fotografieren. Wesentlich weniger Gewicht. Mehr Beweglichkeit. Die fantastischen Fujifilm-Farben. Die höhere Auflösung.

Gerade unterwegs mag ich es einfach und übersichtlich. Zwei Kameras und zusätzliche Objektive sind nicht einfach. Zwei Kameras und zusätzliche Objektive nerven. Die Fujifilm zu Hause zu lassen, war auch keine Option. Die X100F bietet schärfere Bilder und schönere Farben. Da blieb dann die Canon zurück.

Während der Zeit auf Teneriffa sind 1.498 Aufnahmen entstanden. Die besten 40 Fotos (und einen 4-seitigen Reisebericht) habe ich in meine iBooks kontrastkammer und Reiseberichte übernommen.

Zur Erinnerung

  • Das kontrastkammer-iBook ist die Premium-Version dieser Webseite. Reiseberichte. Meine besten Texte. Blogbeiträge.
  • Das Reiseberichte-iBook enthält eine Schnittmenge aus dem kontrastkammer-iBook. Nur die Reisen. Nichts sonst. Zum kleineren Preis.

Die neuen Versionen meiner iBooks wurden bereits von Apple in den Store übernommen.

Alle Bilder habe ich – wie bei den anderen Fotos dieser Bücher auch – in der Auflösung des iPad Pro 12,9″ eingebunden. Das sind 2.732 Pixel in der Breite.

  • Das kontrastkammer-iBook enthält statt 178 nunmehr 183 Seiten und anstelle von 890 inzwischen 930 Bilder.
  • Das Reiseberichte-iBook enthält nun 117 (vorher 112) Seiten und 882 (vorher 842) Bilder.

Die Updates sind – wie immer – für alle Käufer einer vorigen Version kostenlos.

Jörn Daberkow

2 Comments on “Teneriffa im November

    • Hi Markus,

      wir haben das Auto sauberer zurückgegeben, als wir es bekommen haben. Das wurde dann ohne Probleme abgenommen. Ein Glück … Wir haben uns schon auf irgendwelche Nervereien eingestellt.

      Ach ja, die Fotos. Nur im kontrastkammer- und im Reiseberichte-iBook. Einen kleinen Teil habe ich eben auch ins X100F-iBook übernommen. Das Update ist aber noch nicht fertig.

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