Jörn Daberkow

Update: Canon EOS 6D – Meine Reise zum Vollformat 2.10

Mein neues iBook über die Fujifilm X100F verkauft sich überraschend gut. So gut, dass ich mich frage, ob es am Preis, oder an der Kamera liegt. Vielleicht ja an beidem. Um die Gegenprobe zu machen, habe ich nun den Preis für mein iBook zur Canon EOS 6D auf denselben Betrag gesenkt.

Das iBook zur Canon EOS 6D ist nun für unter einen Euro zu haben

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Das iBook zur Canon EOS 6D Vollformatkamera – Für iPad und Mac

Canon EOS6D iBook für iPad und Mac

Wie fühlt sich ein Wechsel von einer APS-C-Kamera auf ein Vollformat-Modell an? Ist die Bildqualität wirklich besser? Wird der Computer bei der Optimierung großer Bilddateien total langsam? Wie konfiguriert man eine solche Kamera und was sagen andere EOS-6D-User zum derzeit günstigsten Canon- Vollformat-Modell?

Diese Fragen sollen in meinem iBook über die Canon EOS 6D beantwortet werden. Zudem gibt es Interviews mit weiteren 6D-Nutzern. Gefragt wird z. B. nach Zufriedenheit, verwendeten Objektiven, der genutzten Kamera-Konfiguration und der Sicht auf das Thema Fotografie.

Im Vorwort schreibe ich

Obwohl die EOS 6D bereits seit Januar 2013 im Handel verfügbar ist, hat sie bis heute nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Hört man sich unter befreundeten Fotografen um, scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein.

APS-C-Aufsteiger entdecken die Kamera genauso für sich wie jene, die bereits ein anderes Canon-Vollformat-Modell einsetzen und einen zweiten Body benötigen.

Ein Grund für die wachsende Attraktivität könnte der deutlich gesunkene Preis sein. Aktuell (Stand Juni 2016) ist diese Kamera für knapp unter 1.400 Euro zu haben – ein Preisbereich, in dem sich auch gehobene APS-C-Modelle tummeln.

Da kann man schon mal ins Grübeln kommen, ob man nicht lieber mit einem rund doppelt so großen Sensor fotografieren möchte – zumal man mit der 6D auch noch einen (in der Regel) größeren Sucher, WLAN, GPS und eine sehr große Objektiv-Auswahl dazu bekommt.

Ich musste diesbezüglich nicht lange nachdenken. Was danach geschah, ist Thema dieses E-Books.

Updates

  • Bislang 20 kostenlose Updates mit neuen Serien und vielen neuen Bildern.

Enthalten sind …

  1. Vorwort
  2. Impressum

Kapitel 1 – Canon EOS 6D

  1. Vergangenheit
  2. Vorfreude
  3. Die Kamera ist da!
  4. Hardware
  5. Die schnelle Konfiguration
  6. Ab nach draußen!
  7. Zwischenfazit
  8. High-ISO-Fähigkeiten der EOS 6D
  9. Ausführlichere Konfiguration

Kapitel 2 – Objektive

  1. Objektive-Beitrag
  2. Canon EF 17-40mm f/4L USM
  3. Canon EF 35mm f/2 IS USM
  4. Canon EF 40mm f/2,8 STM
  5. Canon EF 50mm f/1,8 STM
  6. Canon EF 85mm f/1,8 USM
  7. Canon EF 135mm f/2,0 USM
  8. Lensbaby Twist 60
  9. Sigma 70-300mm F4,0-5,6 DG Makro

Interviews

  1. Martin Schmidt
  2. Richard Kralicek
  3. Peter Duwe
  4. Inge Klobasa

Fazit

  • EOS 6D – 1 Jahr
  • EOS 6D – 2 Jahre und 8 Monate

Canon EOS 6D

Titelbild-Galerie

7 Kommentare zu “Update: Canon EOS 6D – Meine Reise zum Vollformat 2.10

  1. Mir geht es genauso wie dir …

    Die EOS 6D ist nach wie vor mein treuer Begleiter. Ich habe die Kamera bisher 18 Monate im Besitz und rund 17.000 Auslösungen später ist die Liebe nicht abgeflacht. Aber wie bei einer Ehe fallen jetzt Kleinigkeiten auf die man am Anfang nicht bemerkt hat 🙂

    Eindeutig sind die Sony-Sensoren dem Sensor der EOS 6D überlegen, aber in sehr vielen Fällen reichen für mich die Reserven des Sensors der EOS 6D aus.

    Nach wie vor bin ich von der reinen Bildqualität der Kamera begeistert und an der ISO-Performance vermisse ich bisher auch nichts.

    Benutze die Kamera für die People & Landschaftsfotografie. Bei der Landschaftsfotografie vermisse ich an der Kamera überhaupt nichts. Bei der People-Fotografie muss ich gestehen, nervt mich manchmal der Autofokus! Durch die „wenigen“ Autofokuspunkte muss ich die Kamera häufig verschwenken und die äußeren Fokuspunkte haben bei schlechten Lichtverhältnissen (Gegenlicht, Dunkelheit oder kleine Flächen, worauf sie scharfstellen können) nicht selten Probleme.

    Ein Upgrade wäre für mich sehr teuer von daher ist die EOS 6D für mich immer noch der Preis-Leistungs-Sieger

    • Jörn Daberkow

      Hallo Mathias,

      die Canon ist immer noch eine gute Kamera und man kann hervorragende Ergebnisse mit ihr erzielen. Volle Zustimmung. Ich finde aber, dass man die gegebenen Einschränkungen – im Vergleich – zu deutlich merkt.

      Bei mir ist es nicht der Autofokus. Den finde ich supergut. Bei mir ist die anschließende Bildoptimierung. Schatten sollte man tunlichst nicht zu stark aufhellen. Sonst fängt es schnell an zu rauschen. Bei Nikon, Pentax und Sony hat man da keine Probleme.

      Ich habe mir RAW-Dateien aus der D810 und der D750 angesehen und war beeindruckt, wie groß der Unterschied da ist. Da ging es nicht um Kleinigkeiten. Das war eine andere Welt. Diese Flexibilität möchte ich auch haben. Da geht kein Weg dran vorbei.

      Nebenbei ist selbst meine APS-C-Kamera (Fujifilm X100F) schärfer. Der ganze Bildeindruck ist qualitativ höherwertig. Das ist irgendwie traurig für eine Vollformatkamera.

  2. Volle Zustimmung ! wir hatten uns vor einer Weile ja schon mal darüber unterhalten 🙂

    Nach wie vor ist mir der Dynamikumfang einer Kamera auch wichtig, wie schon mal in der Vergangenheit erwähnt durfte ich auch RAW Dateien von einer Nikon D810 bearbeiten. Und ganz klar es waren sehr große Unterschiede festzustellen.

    Es kommen mehrere Faktoren zusammen! Man darf nicht vergessen, dass die EOS 6D im Januar 2013 vorgestellt wurde, im Digitalen Zeitalter gehört die Kamera mittlerweile zum alten Eisen 😉

    Als ich mir die EOS 6D damals gekauft habe, erhoffte ich mir eine bessere Freistellung bei Portraits, eine bessere ISO-Perfomant und einen verbesserten Dynamikumfang. Die Kamera hatte alle meine Erwartungen mehr oder weniger erfühlt. Von daher war / bin ich noch damit zufrieden. Vielleicht hätte ich schreiben sollen ich habe mich mit Dynamikumfang der EOS 6D arrangiert 😀

    Ganz klar sind die Nikon Modelle D750 und Nikon D810 oder die Sony Alpha der EOS 6D weit überlegen und die aktuellen Modelle auf dem Markt sowieso. Aber wenn ich die Body-Preise der aktuellen Kameras sehe komme ich ins Schwitzen. Von daher wird mich die EOS 6D noch ein Stückchen begleiten, bin auch schon am überlegen ob ich nicht auch das Lager in Richtung der Spiegellosen Kameras wechsele …

  3. Richard Kralicek

    Hallo Jörn,

    zum ersten einmal danke für’s update. Interessant, dass du geplant hast, das 135er wieder abzustoßen, aber ich gestehe, ich benutze meines auch nur selten. Die Fotografie bestimmt ja letztlich, welche Objektive man verwendet.

    Ich bin ebenfalls bei der Fuji X100F gelandet, verwende sie aber mehr als zwischendurch-Kamera. 35mm sind für mich immer noch ein wenig ungewohnt (hab darum die 50mm Ergänzungsoptik gekauft, die ist gut, aber der AF schwächelt dann gewaltig; daher nutze ich sie nur, wenn ich den bestimmten Blickwinkel brauche). Punkto Bildqualität und Sensoreigenschaften muss ich dir uneingeschränkt recht geben.

    Dennoch wird die 6D meine Hauptkamera bleiben (eventuell irgendwann mal eine Sony mit Adapter für die guten Optiken die ich nicht hergebe), die 6D II zahlt sich überhaupt nicht aus. Zudem verwende ich für die manuellen Optiken (2 Zeiss, 50 und 85 Planar, die Lensbaby 35, doubleglass, edge80 und velvet56; die Walimex hab ich verkauft, wie auch das 200/2.8 ii und mein Canon 50/1.4, als Finanzierung der neuen Optiken) die Mattscheibe für manuelles Fokussieren, das geht bei der 6D nicht mehr, die 5D können das auch nicht und die 1D-Serie ist für mich jenseits. Da müsste ich mit Live View arbeiten, und das zwingt mich dann zum Stativ für Schärfe UND Komposition, suboptimal für meinen intuitiven Zugang.

    Hab voriges Jahr dann meine letzte Anschaffung an Objektiven getätigt (Steuerausgleich zahlt sich aus), und mir das 100-400 ii zugelegt. Groß und gut. Wofür ich das brauche? Schmetterlinge (hier ist meine Trefferrate radikal nach oben gegangen, dank dieser Optik), Blumen und Landschaft. Die Nahgrenze ist knapp um 1m, das ist spitze, und die optische Qualität ein Traum. Ist aber nicht jedermanns Sache, wer schleppt schon gerne so viel rum?

    Egal. Fuji und Sony gehen in eine gute Richtung, und ich hoffe, dass Canon irgendwann seinen fetten Marktführerhintern hebt und nachzieht. Ein paar Jahre hält die 6D noch, hoffe ich, und sollte sie eingehen bevor Canon was für mich attraktives hat … gut, es hängt vom Geld ab: Entweder eine 6D als Ersatz (mehr brauch ich eigentlich nicht), oder eine Sony mit Adapter.

    LG aus Wien
    Richard

    • Jörn Daberkow

      Hey Richard,

      freut mich sehr, dass du hier mal wieder vorbeischaust!

      Finde ich super, dass du dir auch eine X100F gekauft hast. Die Kombination aus 6D und X100F kenne ich nicht nur bei dir und mir, sondern auch noch an anderer Stelle. Das kann ein Zufall sein, aber ich glaube, dass es einige 6D-User gibt, bei bei ihrem Dickschiff was vermissen. Das finde sie halt bei der kleinen Fuji. Zumindest bei mir war das so.

      Das 135er ist schon eine ganze Weile weg. Ich vermisse es nicht. Mein Brennweitenspektrum hat sich mit der Zeit auf 17-85mm reduziert. Dafür brauche ich nur 3 Gläser. Oder 2 und 2 Kameras. Meine 6D wäre im Übrigen schon verkauft. Wenn da nicht gewisse Ängste wären, dass ich zumindest das EF 17-40mm doch noch mal brauche. Für Hamburg Ansichten, oder für „mehr auf dem Bild“ auf unseren Reisen. Die Kamera liegt ansonsten ungenutzt im Schrank.

      100-400mm sind auch an Vollformat schon recht ordentlich. Glückwunsch zum Glas. Schmetterlinge sind vermutlich nicht so der beste Einsatzzweck für eine X100F. Verständlich, dass du da lieber die 6D verwendest.

      Ich melde mich später per Mail. Ich möchte was von dir. 🙂

      Bis dann.

      Jörn

  4. Richard Kralicek

    Ja, 3 Optiken sind fein. Auf Reisen verwende ich zumeist das 24-70 als immerdrauf, das reicht. Bei Städtereisen ist das 17/4 Tiltshift mit dabei, für die Architektur, und eigentlich müsste das Makro als Zusatz reichen.

    Du kannst dich aber sicher erinnern, ich spiel gern rum, und zack, ist dann wieder eine neue Optik da. Ich verkaufe, was ich sicher nicht brauche, der Rest ist zwar immer noch zuviel, aber gut, ich schleppe die Sachen ja nicht dauernd rum, bei Fotospaziergängen habe ich eine Hauptoptik und ein „Spielzeug“ mit, weniger ist mehr.

    Die Fuji war für mich der Test, ob ich eventuell irgendwann mal eine Leica will. Geschenkt schon, aber kaufen? Nein. Der Pseudo-Rangefinder hat mich davon überzeugt, dass ich lieber den EVF verwende (hab Anfang der 90er mit einer alten Samoca meines Vaters eine Reise dokumentiert, 50/2.8, voll manuell, ist halt lang her). Ich träum halt auch von der radikalen Vereinfachung (Erbschaft + Leica + Noctilux war so der Traum, aber der ist ausgeträumt, ich will sehen, was ich bekomme, der Rangefinder ist mir unangenehm), aber die meisten Aufnahmen von mir gehen eben nur mit der 6D und den Objektiv-Spezialisten.

    Jep, werde dir per Mail antworten.
    Bis dann.

    Richard

    • Jörn Daberkow

      Hallo Richard,

      was elektronische Sucher betrifft, hat sich meine Einstellung total verändert. Ich mochte nur die optische Variante. Seit der X100F gefällt mir die elektronische Version besser. Ich brauche wirklich nur einen Schuss und das Bild ist, wie ich es wollte. Mit der Canon klappt das auch manchmal, aber ich schaue nach jedem Bild zur Kontrolle auf das rückwärtige Display. Das ist nun Geschichte.

      Bis später per Mail.

      Jörn

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